21 12 Farbenfroh

„Aber es ist nicht lange gegangen, da hat das Mädchen eines Morgens ein Kind geboren. Und dieses Kind, ein Knäblein, war ganz klein. Der Knabe war nicht größer als eine Tabakpfeife, aber überall, am ganzen Körper war er von allerlei Farben. Vorn auf der nase hatte er rote Farbe, auf jeder Seite war er im Gesucht grün, am Körper war er gelb und da war er scheckig und dort war er grau, so daß es schrecklich anzuschauen war.“

Was für eine schöne Beschreibung aus dem rätoromanischen Märchen „Allerlei Farben“ – es ruft richtig danach gezeichnet zu werden. Doch heute habe ich keine Zeit dazu. Ich sag nur Hofweihnacht. Deshalb einfach meine neuste Kritzelei anbei. Ach ja, das bunte Knäblein – ganz wundervoll anzuschauen – bringt einer jungen Frau das Glück und bestraft die böse Stiefmutter.

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