Gedankental

Hoi, hauptberuflich bin ich ja gerade arbeitslos, nebenberuflich bin ich im Urlaub. Doch ich freue mich schon wieder auf die gemeinsamen meditativen Spaziergänge durch unseren Kurpark und unsere schönen, heilsamen Wanderwege. Dabei lese ich ja hin und wieder erbauliche Texte vor. Zu meinen liebsten Worten gehören derzeit folgende:

„Im Alltag bin ich aufgefordert, mich in meinem Denken und Tun beständig neu für das Leben zu entscheiden. Die konkrete Umsetzung dieser Aufforderung beginnt damit, mich für aufrichtende, stärkende und ermutigende Gedanken zu entscheiden, die mich und andere in ihrer Würde achten. ….

Die konsequente Hinwendung zu aufbauenden, lebensbejahenden Gedanken verändert meinen Blick auf mich sebst, auf andere und auf das Leben. Im beständigen Zurückkehren zur Gegenwart bzw. zu etwas Konkretem verlieren die negativen Gedanken ihre Macht. Sie können meine Stimmung nicht mehr nach unten ziehen. Ich werde stattdessen wieder empfänglich für das Gute, das unabhängig von diesen einengenden Gedanken in meinem Leben auch noch da ist.“

Quelle: Karin Seethaler, Zum Einklang finden mit sich und den anderen, 
Das Zusammenspiel von Meditation und Beziehungen im Alltag, 
echter Verlag S. 35, 36

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