Gruselwusel

Diese Worte wurden mir heute geschenkt:
Hexhex – Gruselwusel – Sackgesicht – Radebrechen – Last Christmas – Faulenzen

Mhmmmm.. soll ich wieder was Lustiges schreiben? Erste Einfälle kommen schnell. Ich zeichne ein schnelles Sackgesicht. Da derzeit viel Miss Marple schaue, habe ich Krimi-Gedanken. Mhmmmm. Und dann die Frage: Was ist diese Zeit, die jetzt ist für mich? Was bedeutet sie mir, was hat sie mir in den zurückliegenden Jahren bedeutet? Und dann passen alle diese Worte ganz schnell dazu. Hexhex – zauberhafte, tief mystische Adventstage und Weihnachten habe ich viele erlebt, voller Dankbarkeit schaue ich darauf zurück. Erlebnisse, die ich mit Gruppen und Alleine erlebt habe. Gruselwuselige kenne ich auch genügend, als Gemeindereferentin waren viele sehr wuselig. Krippenspiel und so weiter…. Im Laufe der Jahre wurde mein inneres Weihnachtserleben immer radebrechender. Die Worterklärung für radebrechen lautet „eine fremde Sprache nur mühsam und unvollkommen sprechen“. Und ja diese Zeiten kenne ich  sehr gut, das Weihnachtsgeschehen ist etwas, für dass ich keine Worte mehr finde, das ich nicht mehr fühlen kann, das mir fremd und eigentlich bedeutungslos ist – das „Last Christmas“ ist vorbei – jetzt ist es keines mehr, kein Weihnachten – keine heilige Zeit. Was bleibt? Die Welt ist dieser Tage langsamer, von sich aus. Leider nehmen wir das oft nicht mehr war. Alles so gruselwuselig schnell und voll. Und deshalb nehme ich mir Zeit und Raum und lege mich einfach auf die Couch und schau mir einen Miss Marple Film an. Einfach Faulenzen. Keine Vorstellungen, keine Erwartungen mehr haben, was diese Tage bedeuten sollen. Bedeutungsfaul. Das gefällt mir.

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